Auf dem ehemaligen Pfaff-Gelände in Kaiserslautern realisiert BPD ein modernes Wohnquartier mit 183 Einheiten. Jetzt wurde der Grundstein für das Projekt gelegt.
Der Projektentwickler BPD Bouwfonds Immobilienentwicklung hat im April den Grundstein für das Wohnprojekt „Kaisersgarten“ in Kaiserslautern gelegt. Auf einem etwa 9.800 Quadratmeter großen Teil des ehemaligen Pfaff-Werksgeländes entstehen 183 Wohnungen. Mit dem neuen Quartier will BPD dringend benötigten Wohnraum für verschiedene Zielgruppen schaffen.
„Es ist für uns als Projektentwickler eine besondere Aufgabe, ein historisches Areal in Kaiserslautern in ein lebendiges Wohnquartier zu transformieren und unsere Expertise in die ganzheitliche Entwicklung eines Quartiers einzubringen“, so Ingo Schilling, Leiter der Region Mitte bei BPD.
Das neue Quartier wird zentral entlang der Königstraße errichtet. Geplant sind Mehrfamilienhäuser mit Zwei- bis Vier-Zimmer-Wohnungen sowie ein großzügig begrünter Innenhof. Darüber hinaus ist eine Tiefgarage für die Bewohner vorgesehen. Der erste Bauabschnitt soll voraussichtlich im ersten Halbjahr 2027 fertiggestellt werden.
Die zentrale Lage garantiert eine ausgezeichnete Anbindung und Nahversorgung: Universität, Schulen, Kindergärten, Einkaufsmöglichkeiten und der Hauptbahnhof sind in wenigen Minuten zu Fuß erreichbar.
„Der Kauf von Immobilien bleibt eine attraktive Möglichkeit zur Kapitalanlage. Dabei lohnt es sich zunehmend, auch Städte abseits der großen Metropolen zu betrachten. Vor allem kleinere Städte zeichnen sich durch moderate Kaufpreise aus. Sie bieten nicht nur hohe Mietrenditen, sondern ermöglichen es auch Investoren mit geringerem Kapital, in den Markt einzutreten“, erklärt Dr. Gesa Crockford, Geschäftsführerin von ImmoScout24. „Auch Universitätsstädte sowie B- und C-Lagen bieten lohnenswerte Chancen – sowohl bei Bestandsimmobilien als auch im Neubau.“
Eine Analyse von ImmoScout24 aus Mai 2024 zeigte bereits, dass Investitionen in Mittelstädte die höchsten Renditen versprechen. Die Städte, die die größten Renditezuwächse verzeichnen, bieten im Durchschnitt eine Mietrendite von 5,1 Prozent. Im Vergleich dazu erzielen die acht größten deutschen Metropolen lediglich eine Mietrendite von durchschnittlich 3,5 Prozent bei Bestandsimmobilien und 3,2 Prozent bei Neubauten – ein Anstieg von nur 0,4 Prozent in den letzten fünf Jahren. Deutlich höhere Erträge lassen sich in B- und C-Städten erzielen, wo die Mietrendite für Bestandswohnungen bei 4,0 Prozent liegt (+0,5 Prozentpunkte). Diese Städte weisen zudem die besten Neubau-Mietrenditen auf, die bei 3,4 Prozent liegen und seit 2020 um 0,5 Prozentpunkte gestiegen sind.